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Ist das Motto von Verdandy-Gründer Manuel Rauner, hinter dem ein kleines, enthusiastisches Team steht, das voller Ideen steckt. Geboren im Burgenland, südlich von Wien, ist Manuel ein self-made Entrepreneur.

Verdandy ist mehr als eine Jeans-Marke. Wenn man morgens aufsteht und das gemütliche, kuschelige Bett verlässt, möchte man etwas von diesem Gefühl mitnehmen, von dieser Bequemlichkeit, dieser Annehmlichkeit. Wenn du dir eine Verdandy-Jean anziehst, kannst du dieses Gefühl in den Tag hinein mitnehmen. Verdandy ist Emotion, die man trägt.

Es geht den ganzen Tag ums Wohlfühlen, was das Selbstbewusstsein pusht. Es ist alles von den Emotionen abhängig, die wir transportieren, der Erfolg in den unterschiedlichsten Situationen, ob im Office oder in der Freizeit. Wenn man sich wohlfühlt in seiner Haut bzw. in seiner Kleidung, dann merkt das die Umwelt. Und Verdandy transportiert ein gutes Gefühl. Man strahlt aus, was man trägt. Sich gut zu fühlen, verändert den Tag zum Besseren. Dafür steht Verdandy.

Wir legen Wert auf Stoffe, die diesen Anspruch erfüllen. Einmal anfassen und du weißt, wow, das ist etwas anderes als ich bisher im Kleiderschrank hängen hatte. Das nimmt viel Zeit in Anspruch. Wir schauen viele hundert Stoffe durch, wir arbeiten mit den unterschiedlichsten Stoffproduzenten, die zudem noch die Auflage haben und unserem Anspruch gerecht werden müssen, einen Nachhaltigkeitsaspekt zu erfüllen. Und alles in Europa zu produzieren.

Ja, wir haben uns die Latte sehr hochgelegt und legen sie uns sukzessive höher. Für uns gilt: lokal, nachhaltig und soweit es geht, bio. Wir werden nicht auf der Stufe bleiben, auf der wir jetzt sind, sondern Stück für Stück nachhaltiger werden, bis wir einen sehr hohen Grad erreichen. Besonders in der neuen Kollektion drückt sich das aus: wir verwenden Bio-Baumwolle, recyclete Baumwolle und Polyester.

Ja, gerade jetzt ist es sehr selten angenehme Wohlfühlstoffe zu finden, denn der derzeitige Trend geht in Richtung Vintage, so wie wir es auch den 1980ern und 1990ern kennen. Bequeme Materialien zu haben und auch noch Nachhaltigkeit zu produzieren, da trennt sich die Spreu vom Weizen.

Richtig! Und sie lassen den Träger darin auch noch sehr gut aussehen!

Ich hatte viele verschiedene Kleidungsstücke an, darunter auch sehr viele Jeans, wo ich mir immer dachte, okay, sieht vielleicht sehr gut aus, aber bequem ist anders. Gibt es nicht irgendetwas anderes? So etwas wie dein Lieblingssteil, das du immer wieder anziehst, und das obendrein schick aussieht? Das fand ich einfach nicht. Und deshalb dachte ich, ich will jetzt mal hinter die Kulissen schauen und der Frage nachgehen: was steht eigentlich dagegen, eine schicke Jean zu machen, die beide Kriterien erfüllt – gut aussehen und gut anfühlen. Ich traf mich dann mit vielen Stoffproduzenten und hielt 90% der Materialien nicht geeignet für das, was ich realisieren wollte. Wir kennen alle diese Hosen, die nach einem halben Tag eine Nummer größer werden, die man dann sofort in die Waschmaschine stecken muss, damit sie wieder schrumpfen. Auch das ist nicht gerade nachhaltig. Da wird sehr viel Wasser verschwendet.

Das habe ich gewählt. Die Idee ist eben aus der Not entstanden. Ich saß viel im Büro, die engen Jeans schnürten mir die Beine ab, ich war froh, wenn ich sie abends ausziehen konnte, die Nähte konnte ich an den Oberschenkeln wiedererkennen. Ich dachte, das gibt es ja nicht, dass man da nicht etwas Besseres machen kann. Und wenn ich mich so fühle, dann geht es anderen – vor allem Männern – sicher genauso. Ich habe eine Marktlücke gefunden, die vorher noch nicht so befüllt war.

Verdandy ist aus der nordischen Mythologie entlehnt. Ich war auf der Suche nach etwas, das unseren Stoff verkörpert, und wo sich eine Geschichte durch die ganze Linie zieht, und bin über die Verdandy gestolpert. Sie ist die Schicksalsgöttin, die auch den Schicksalsfaden webt. Diese Connection mit Gewebe im realen und metaphorischen Sinn gefiel mir. Auch weil die Göttin Verdandy für das Hier und Jetzt steht, für das Treffen von Entscheidungen, für die Kreativität. All das wollen auch wir verkörpern: die Entscheidung für eine lokale Marke, die Reduzierung des CO2-Ausstosses, aber auch die Entscheidung, dass ich mich gut fühlen will, dass ich eine Marke wähle, die ich nicht kenne, aber die mir gefällt. Weil ich es gut finde, nicht weil es andere gut finden.

Ja! Und Selbstbewusstsein. Man kennt das: man hat eine Lebensveränderung, geht zum Friseur, lässt sich einen neuen Haarschnitt verpassen, fühlt sich damit richtig gut, und jeder sagt, hey, du siehst damit echt gut aus, hast du eine Verjüngungskur gemacht? Denselben Effekt erreichen wir auch oft mit den Jeans. Unsere Kunden sagen uns, dass sie schon oft auf die Hosen angesprochen wurden, mit hey, hast du abgenommen? Du siehst super aus. Etwas ist anders an dir als zuvor. Da sind oft richtig emotionale Storys dabei, nicht nur, ihr macht schöne Hosen, sondern auch Geschichten von richtigen Veränderungen im Leben.

Genau diese Reaktionen. Die Ausstrahlung und das Steigern des Selbstbewusstseins, das hier bei unseren Kunden passiert. Das wir mehr als nur ein gutes Produkt haben und immer besser werden.

Es gibt tatsächlich ein Pärchen, wo er sich darüber beklagt, dass sie ihm immer seine Jeans wegnimmt, weil sie sie so angenehm findet und sie auch so gut passen. Und solche, die dieselben Jeans gekauft haben und sogar im Partnerlook gegangen sind. Daher will ich nicht ausschließen, dass es dazu in absehbarer Zukunft eine Lösung geben wird. Eine Damenkollektion mit demselben Hintergrundgedanken: schick, bequem, nachhaltig.

Wir werden unsere Kunden virtuell zu unseren Produktionen mitnehmen, sie hinter die Kulissen blicken lassen. Fragen beantworten: wie viele Menschen stehen hinter einer Jean? Wo und wie wird gearbeitet? Wie sieht der Weg vom Faden zur fertigen Hose aus? Die Entstehung dieses Kleidungsstückes, das Ihr gerade tragt.

Das war die THOR, die es heute nur noch eingeschränkt gibt. Sie hat sich in die DONAR weiterentwickelt. Ist genau der gleiche Schnitt. Donar ist der Donnergott in der nordischen Mythologie.

Eine dunkelblaue Mustang, vorne ausgewaschen. Ich war sehr stolz, als ich sie mir gekauft habe, aber rückblickend muss man sagen, bequem war sie nicht. Bequem waren die Jeans alle nicht. Da ist heute mit neuer Technologie einfach viel mehr möglich. Hier geht’s ja auch um die Webung, die der Grund ist, dass der Stoff elastisch wird, das ist nicht nur das Elastan, das für den Stretch verantwortlich ist, sondern die Webtechnologie.

Es gab da einige Misserfolge, die im Nachhinein betrachtet sehr positiv waren. Unsere allererste Kollektion war nicht so stimmig, wie wir sie gern gehabt hätten, weil die Hosenbeine zu lang waren. Ich machte daraufhin Shorts daraus, die extrem gut angekommen sind. Und seither werden wir immer nach kurzen Sommerhosen gefragt.

Als meine Eltern bei der Fashion Week applaudierten. Das hat mir viel Kraft gegeben und mich bestärkt. Meine Eltern sagten immer, wenn ich etwas Neues begann: Mach, woran du glaubst, auch wenn es nicht unserem Plan für dich entspricht, sondern dein Plan und deine Idee ist. Wir unterstützen und bestärken dich darin. Die leuchtenden Augen meiner Eltern bei der Vienna Fashion Week war ein sehr schöner Augenblick.

Ich setze mir immer kleine, erreichbare Ziele, gehe Schritt für Schritt und in Etappen weiter. Derzeit ist es der Launch dieser neuen Homepage, auf die ich mich schon lange freue. Das signalisiert ein komplettes Makeover. Verdandy strahlt Lebensfreude aus, und genau das zeigen wir in unseren Videos. Das ist für unsere Kunden, unseren treuen Fans, die uns ja genau diese Lebensfreude auch via Feedback immer wieder zurückgeben. Ich hätte es ja nicht für möglich gehalten, dass ein Kleidungsstück massive Auswirkung auf unser Wohlbefinden haben kann. Genau da möchte ich ansetzen und mehr Menschen mit unseren Hosen erreichen.